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Der Inder fühlt sich nicht so arm, wie wir ihn darstellen

 

“Der Inder fühlt sich nicht so arm, wie wir ihn darstellen.” - dies sagt der  Transformationsphilosoph  und Vorsitzender der Gandhi&Griffiths Society Ronald R. Ropers. Moderator Carsten Rose vom Thüringer Radiosender F.R.E.I fand in seinem 40-minütigen Gespräch (Podcast hier) mit Ropers und Alexander Dill ausreichend ungewohnte Aussagen, um ungläubig widersprechen zu können. Leisten sich die beiden Herren - so der Verdacht Roses - den Luxus ihres Querdenkens, weil sie nicht von Hartz IV oder Minijobs leben müssen?

Carsten Rose (Mitte), bedrängt von der Wortmacht der Querdenker Dill (links) und Roperts (recht)

Carsten Rose (Mitte), bedrängt von der Wortlust der Querdenker Dill (links) und Ropers (rechts)

Können Gemeingüter, wie Dill vehement behauptete, tatsächlich helfen, die staatlichen Finanzprobleme nach der Finanzkrise zu lösen? Umdenken ist auf jeden Fall eine mühselige Angelegenheit. An diesem 26. November in Erfurt jedenfalls zeigt sich, dass das Medium Radio gut geeignet ist, neue Ideen zu artikulieren und die Reaktionen auszutesten. Radio F.R.E.I ist mit seinen 80 ehrenamtlichen Reportern selbst ein Beispiel dafür, wie wertvoll soziales Kapital sein kann: auf etwa 3 Millionen Euro jährlich schätzte Dill diesen Gemeinwert.



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