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	<title>Kommentare zu: Wie wird man Wirtschaftsphilosoph - einige Beispiele</title>
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	<description>Philosophie &#38; Wirtschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 25 Sep 2011 18:07:12 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Alexander Dill</title>
		<link>http://www.philosophieundwirtschaft.de/blog/2010/08/16/wie-wird-man-wirtschaftsphilosoph-einige-beispiele/comment-page-1/#comment-58</link>
		<dc:creator>Alexander Dill</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:29:29 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag, Herr Bebiolka,

ich brenne in der Tat für Entrepreneurship und habe deshalb nach der Finanzkrise die Basel Institute of Commons and Economics AG gegründet. Eine Aktiengesellschaft für Gemeingüter (http://www.commons.ch). Scheinbar paradox. 
Tatsache ist, dass innovative Weltverbesserungsideen an den Universitäten und deren Aktivistenorganisationen meist nicht umgesetzt werden und schliesslich in ewigen Beiräten enden.
In der Wirtschaft, das kann ich nach 21 Jahren sagen, die ich in und mit ihr verbracht habe, ist wirklich Innovation möglich und finanzierbar. Sie passt in die Dynamik von sich ständig verändernden Märkten. 
Das gilt nicht nur für Solartechnologien, sondern auch für Wirtschafts- und Sozialforschung, insofern sie sich als Dienstleistung versteht.
Die Philosophische Praxis hat dieses Stadium nie erreicht, was nicht gegen sie spricht. Sie blieb eben die &quot;reine&quot;, jedem Zweck abholde Selbst- und Fremderkenntnis, die den Reiz wie die Tragik der Philosophie ausmacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, Herr Bebiolka,</p>
<p>ich brenne in der Tat für Entrepreneurship und habe deshalb nach der Finanzkrise die Basel Institute of Commons and Economics AG gegründet. Eine Aktiengesellschaft für Gemeingüter (<a href="http://www.commons.ch)" rel="nofollow">http://www.commons.ch)</a>. Scheinbar paradox.<br />
Tatsache ist, dass innovative Weltverbesserungsideen an den Universitäten und deren Aktivistenorganisationen meist nicht umgesetzt werden und schliesslich in ewigen Beiräten enden.<br />
In der Wirtschaft, das kann ich nach 21 Jahren sagen, die ich in und mit ihr verbracht habe, ist wirklich Innovation möglich und finanzierbar. Sie passt in die Dynamik von sich ständig verändernden Märkten.<br />
Das gilt nicht nur für Solartechnologien, sondern auch für Wirtschafts- und Sozialforschung, insofern sie sich als Dienstleistung versteht.<br />
Die Philosophische Praxis hat dieses Stadium nie erreicht, was nicht gegen sie spricht. Sie blieb eben die &#8220;reine&#8221;, jedem Zweck abholde Selbst- und Fremderkenntnis, die den Reiz wie die Tragik der Philosophie ausmacht.</p>
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		<title>Von: Thomas Bebiolka</title>
		<link>http://www.philosophieundwirtschaft.de/blog/2010/08/16/wie-wird-man-wirtschaftsphilosoph-einige-beispiele/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>Thomas Bebiolka</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:28:05 +0000</pubDate>
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		<description>Schönen Guten Tag, Herr Dill!
Ihr Buch zur Philosophischen Praxis habe ich vor fast 25 Jahren (?) - während meines Philosophiestudiums - gelesen und mich an diesem &quot;Konzept&quot; ( wie viele andere ) ein gutes Jahrzehnt abgearbeitet. Auf Details zu diesen Erfahrungen würde ich nur in einem persönlichen Gespräch eingehen. 
Als Philosoph mit einem bestimmten Selbstverständnis landet man früher oder später in der Wirtschaft oder in der Therapie - beruflich natürlich, aber einige zu Sensible wahrscheinlich auch als &quot;kunden&quot;. Hat man das Talent der Sprachbegabung und Vermittlungskunst, kann der Philosoph heutzutage auch als WirtschaftsMediator arbeiten - wenn man ihn läßt.
Aber habe ich nicht in irgendeinem Interwiew oder Buch von Ihnen gelesen; dass Sie für Entrepreneurship brennen? Das ist doch meiner Ansicht nach ein Betätigungsfeld für Philosophen in Zukunft. Ökonomie neu denken? Gerne gehe ich damit in Widerspruch zu der Ansicht von Frau Deckstein.
MfG
Thomas Bebiolka</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schönen Guten Tag, Herr Dill!<br />
Ihr Buch zur Philosophischen Praxis habe ich vor fast 25 Jahren (?) - während meines Philosophiestudiums - gelesen und mich an diesem &#8220;Konzept&#8221; ( wie viele andere ) ein gutes Jahrzehnt abgearbeitet. Auf Details zu diesen Erfahrungen würde ich nur in einem persönlichen Gespräch eingehen.<br />
Als Philosoph mit einem bestimmten Selbstverständnis landet man früher oder später in der Wirtschaft oder in der Therapie - beruflich natürlich, aber einige zu Sensible wahrscheinlich auch als &#8220;kunden&#8221;. Hat man das Talent der Sprachbegabung und Vermittlungskunst, kann der Philosoph heutzutage auch als WirtschaftsMediator arbeiten - wenn man ihn läßt.<br />
Aber habe ich nicht in irgendeinem Interwiew oder Buch von Ihnen gelesen; dass Sie für Entrepreneurship brennen? Das ist doch meiner Ansicht nach ein Betätigungsfeld für Philosophen in Zukunft. Ökonomie neu denken? Gerne gehe ich damit in Widerspruch zu der Ansicht von Frau Deckstein.<br />
MfG<br />
Thomas Bebiolka</p>
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